Du bist betroffen von Rassismus, Altersdiskriminierung, Sexismus, Homo/Transphobie? Wir leben leider immer noch in einer Gesellschaft, in der die heterosexuelle, junge, weiße und männliche Norm besteht. Das muss und darf mit in Betracht gezogen werden, wenn es darum geht sich selbst zu
ermächtigen und Raum für diese Verletzungen zu finden. Ich bin weiblich, weiß, jung und Arbeiterkind. Dessen bin ich mir bewusst!
Entscheidet selbst, ob ihr mit mir arbeiten möchtet oder nicht. Das könnt ihr gerne in einem Kennenlerngespräch herausfinden. Wenn ihr euch dafür entscheidet mit mir zu arbeiten, finden wir Wege der Selbstermächtigung, die uns wieder handlungsfähig werden lässt.
Falls dir meine beruflichen Erfahrungen diesbezüglich wichtig sind:
2009: 12 Monate Freiwilligendienst in einem jüdischen Altenheim in Oslo. Ich dufte viele Gespräche mit Holocaust-Überlebenden führen und von ihnen die norwegische Sprache lernen.
2014: Bachelor of Arts: Kulturwissenschaften: Bachelor-Arbeit über das Thema Ethnizität und Kultur in der interkulturellen Altenpflege. Ich habe die Literatur der interkulturellen Altenpflege auf Kulturalisierungen untersucht.
2017: Master of Arts: Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit an der PH Karlsruhe. Der Studiengang war sehr intensiv geprägt von Rassismuskritik und critical whitness.
Im Rahme des Masterstudienganges habe ich 6 Monate ein Praktikum gemacht in der Antidiskriminierungsstelle in Freiburg. Dort war ich in verschiedensten Projekten involviert, unter anderem für muslimische Frauen und Mädchen. Immer in Zusammenarbeit mit muslimischen Kolleginnen. Dort habe ich auch an einer Fortbildung zum Thema trans* Kinder und Jugendliche teilgenommen.
Thema der Masterarbeit: Ambivalenz als Identitätsmodell. Selbst- und Fremdwahrnehmungen der Besucher*innen im Frauenbad Freiburg. Stichworte: Othering, gesellschaftliche Polaritäten, Frauenkörper und geschützte Räume.
Ich bin Geragogin, Pädagogin für das Thema Altern und ältere Menschen. Im Rahmen dieser Weiterbildung habe ich mich viel mit Altersdiskriminierung auseinandergesetzt und ein Essay für LSBTTIQ* im Alter geschrieben.
2017: 2 Jahre Berufserfahrung beim Jugendmigrationsdienst. Dort hatte ich viele geflüchtete Menschen in Beratung. Wir haben Empowerment-Gruppenangebote erarbeitet, immer im Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen. Diese waren dann auf Honorarbasis beim JMD angestellt und haben die Gruppen geleitet. Wir waren nur im Hintergrund, falls unser beraterisches Wissen gebraucht wurde.
2020: 3,5 Jahre Berufserfahrung im Integrationsfachdienst. Dort habe ich Arbeitsplätze von Menschen mit Schwebehinderung gesichert indem wir die Arbeitsplätze auf die Schwerbehinderung/Erkrankung umgestaltet haben. Alles immer in Zusammenarbeit mit den schwebehinderten Menschen selbst und den Arbeitgeber:innen. Stichworte: Unsichtbare Erkrankungen wie psychischen Erkrankungen.